Freundeskreis Lebendige Grafschaft e.V.

Pressemitteilungen


» Ausflug zur Möhnetalsperre, und Besuch der Altstadt von Soest, Oktober 2013

Mit 49 Mitgliedern starteten wir kurz nach 08.00 h vom Friemersheimer Markt zum alljährlichen Tagesausflug des Freundeskreises lebendige Grafschaft. Der Bus brachte uns zur beliebtesten Talsperre in NRW, nämlich zur Möhnetalsperre, die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiern konnte. Dort wurden wir von Herrn Dr. Vollmer vom Ruhrverband erwartet, der uns zuerst mit einem sehr lehrreichen Vortrag und anschließendem Film über die Bedeutung und die Arbeit des Ruhrverbandes, der ebenfalls seit 100 Jahren besteht, informierte und uns die riesigen Wassermengen der Möhnetalsperre plastisch vorstellbar machte. Die im Ruhrkopf entspringende Möhne und die kleinere Heve speisen die Möhnetalsperre, mit deren Inhalt eine Großstadt wie Köln 3 Jahre mit Wasser versorgt werden könnte.
Durch ihre große wirtschaftliche Bedeutung wurde sie im zweiten Weltkrieg ein geeignetes Ziel für die britische Luftwaffe und durch einen Bombenangriff zerstört. Die dadurch entstandene Überflutung kostete mehr als 1.200 Menschen das Leben. Der sofortige Wiederaufbau konnte bereits nach vier Monaten abgeschlossen werden. Nach diesem Vortrag machten wir uns auf den Weg zum Spaziergang über die Staumauer und am anderen Ende stiegen wir hinab in die Kontrollgänge der Möhnetalsperre, die einer ständigen Aufsicht unterliegen und die Sicherheit für die Bevölkerung gewährleisten.
Nach dieser interessanten Besichtigung stärkte sich die Reisegruppe mit einem leckeren Mittagessen, um dann zum zweiten Teil des Ausflugs zu starten. Mit dem Bus ging es zur alten Hansestadt Soest, wo mit einer halbstündigen Rundfahrt die Lust auf die anschließende Stadtführung geweckt wurde. Aufgeteilt in zwei Gruppen, lauschten die Gäste aufmerksam den Ausführungen der beiden gut ausgebildeten Stadtführerinnen. Sehr anschaulich wurden uns die Gebäude und das Leben innerhalb der Stadtmauern, die durch ihren Grünsandstein sehr markant und einmalig sind, beschrieben. In dem vor 1.500 Jahren von den Franken gegründete Ort mit seinen ursprünglich 10 Kirchen, gebaut aus eben diesem unverwechselbaren grünen Sandstein, sind noch sieben erhalten und sorgen durch ihr Aussehen - die Wiesenkirche oder ganz korrekt, St. Maria zur Wiese, durch die Ähnlichkeit mit dem Kölner Dom - für allgemeine Bewunderung. (I.L.)


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